Zur möglichen Schließungen weiterer Galeria-Kaufhäuser erkläre ich, Christoph Wapler, Sprecher für Wirtschaft:
„Mit den möglichen Schließungen weiterer Galeria-Kaufhäuser erleben wir ein bedenkliches Warenhaussterben in Berlin. Seit CDU und SPD regieren, haben bereits fünf von zwölf großen Warenhäusern in Berlin schließen müssen, und eine sinnvolle Nachnutzung ist noch immer in weiter Ferne. Kaum wurde der Standort am Alexanderplatz mit Mühe um ein paar Monate verlängert, gibt es Spekulationen um die nächsten Häuser am Kurfürstendamm und am Hermannplatz.
Das sind schlechte Nachrichten für Wirtschaftssenatorin Giffey und zeigen erneut, wie planlos der Senat in dieser Krise agiert. Für die Beschäftigten ist diese Unsicherheit unzumutbar. Sie brauchen Perspektiven und Klarheit, ob ihre Arbeitsplätze gesichert werden können.
Jetzt steht der Senat in der Verantwortung. Wir fordern Senatorin Giffey auf, Gespräche aufzunehmen, um tragfähige Lösungen für die Standorte am Kurfürstendamm und am Hermannplatz zu finden. Für lebendige Zentren und einen florierenden Einzelhandel braucht es neue Ideen, die auch Kultur-, Gesundheits- und soziale Angebote einbeziehen. Berlin kann sich leergefegte Innenstädte nicht leisten.“