Zur drohenden Verlagerung von bis zu 2800 Arbeitsplätzen bei BASF Services Europe in Berlin erklärt Christoph Wapler, arbeitsmarktpolitischer Sprecher:
„Die drohende Verlagerung von bis zu 2800 Arbeitsplätzen bei BASF Services Europe in Berlin zeigt erneut, wie manche Konzernleitungen kurzfristige Gewinnmaximierung über die Zukunftsfähigkeit von Standorten und die Sicherheit von Beschäftigten stellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit niedrigeren Gehältern und längeren Arbeitszeiten bereits weit unter dem Flächentarifvertrag Chemie Zugeständnisse gemacht. Nun müssen sie erleben, dass Vereinbarungen offenbar nicht eingehalten werden. Dieses Vorgehen ist kurzsichtig und respektlos gegenüber denjenigen, die mit ihren Ideen und ihrer Innovationskraft den Erfolg des Unternehmens tragen. Deshalb stehen wir klar an der Seite der Beschäftigten. Berlin muss innovative Unternehmen und gute Arbeitsplätze gezielt stärken. Wir erwarten vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, dass er sich mit allem Nachdruck bei BASF für den Erhalt der Arbeitsplätze am Berliner Standort einsetzt.“