Ohne Schulhausmeister:innen läuft nichts!

Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeister sind das Rückgrat des Berliner Schulbetriebs. Sie sorgen dafür, dass Technik funktioniert, Schulgebäude sicher sind, Reparaturen erledigt werden und der Alltag überhaupt laufen kann. Sie sind Ansprechpersonen für Handwerker:innen, Schulleitungen und Kolleg:innen – und übernehmen oft Aufgaben, die eigentlich gar nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen.

Kurz gesagt: Ohne sie läuft nichts.

Trotzdem ist diese Realität in der Berliner Politik und im Senat noch immer nicht wirklich angekommen. Dabei hat sich der Arbeitsumfang der Schulhausmeister:innen in den letzten Jahren massiv erhöht – nicht zuletzt durch sanierungsbedürftige Schulgebäude und zusätzliche Anforderungen. Gleichzeitig zeigen die laufenden Tarifauseinandersetzungen deutlich: Gute Bildung braucht gute Arbeit.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Koalitionsfraktionen ihren eigenen Senat mit einem Antrag erst daran erinnern müssen, was eigentlich zu tun wäre. Was vorgelegt wurde, ist ein Schritt in die richtige Richtung – aber eben zu wenig und zu spät.

Wir stimmen dem Antrag des Senats zu, weil wir den gemeinsamen Willen teilen, die Arbeitsbedingungen von Schulhausmeister:innen zu verbessern. Einheitliche Arbeitsbedingungen auf gutem Niveau sind richtig und notwendig. Doch genau daran fehlt es bislang: Der Antrag bleibt inhaltlich dünn und beschränkt sich auf einen Minimalkonsens.

Was heißt denn konkret „einheitliche Standards“?
Wie sieht eine angemessene technische Ausstattung aus?
Was ist mit fairer Eingruppierung, Musterausschreibungen, Wohnmöglichkeiten, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten?

Auch kleine Schritte gehören zum Weg. Aber klar ist: Für die Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeister in Berlin hätte hier mehr drin sein können – und müssen.

Hier gehts zur kompletten Rede: https://youtu.be/zLCLG5pkxUs

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kPo7x4C84_w&list=PL54557A6C6DE09B44&index=1&pp=iAQB